Nationalpark-Einsatz in Costa Rica

Möchtest Du dich in einem echten Nationalpark für die Umwelt engagieren? Dann komme nach Costa Rica und gehe in den Dschungel und helfe den Park-Rangern, den mittelamerikanischen Regenwald zu erhalten. Leiste in einem oder mehreren Nationalparks Freiwilligenarbeit, zusammen mit anderen Volunteers aus allen Herren Länder. Direkt am Pazifik gelegen ist z.B. der Manuel Antonio Nationalpark, der kleinste Nationalpark Costa Ricas mit knapp unter 2.000 Hektar Fläche. Dafür hat er mehr als 150.000 Besucher pro Jahr, die vor allem wegen der Traumstrände kommen und die schönen Wanderwege geniessen. Die Installationen des Nationalparks müssen in Stand gehalten werden und Du kannst dich um die Wanderwege und um die Touristen kümmern. Es gibt immer etwas zu tun und Du hilfst dort, wo die Parkwächter die Arbeiten zuteilen. Wohnen wirst Du direkt im Nationalpark, im Stationshaus zusammen mit anderen Freiwilligen. Es gibt Frühstück, Mittagessen und Abendessen. In Costa Rica dürfen kein Reis und keine Bohnen fehlen. Ab und an auch leckere Früchte. Die Unterkunft ist einfach aber reicht in diesen tropischen Gefilden völlig aus. Gearbeitet wird normalerweise von Mo-Sa zwischen 8 – 16 Uhr. Am Sonntag kannst Du den schönen Strand geniessen und relaxen.

Der Carara Nationalpark ist  eines der beliebtesten Nationalparks in Costa Rica. Unweit der Hauptstadt San José entfernt liegt dieser direkt an der Pazifikküste. Ein Regenwald, in dem es immer schwül-heiß ist. Der Park ist ca. 4.700 Hektar gross und hat ragt bis 500 m hoch. Hier wirst Du vom Parkpersonal angeleitet, die die Aufgaben für die Volunteers zuweisen. Typische Arbeiten sind Wege instand halten, ablaufen und kontrollieren, Parkbesucher betreuen, Abfallrecycling, Säuberungen und allgemeine Wartungsarbeiten. Auch in diesem Nationalpark wohnst Du im Stationshaus und bekommst dort auch komplette Verpflegung. Andere  internationale Volunteers werden auch dort wohnen, mit denen Du das Zimmer teilst. Bitte erwarte keine Luxusherberge, es ist alles einfach gehalten, aber ausreichend. Es geht um den Einsatz für die Natur, da bleibt der Komfort im Hintergrund. Meistens wird von Mo-Fr geholfen und das Wochenende hast Du zur freien Verfügung.

Viel grösser ist der Tapanti Nationalpark mit über 58.000 km2 Fläche. Er ist im Landesinneren am Rande des Talamanca-Gebirges gelegen, im Distrito Orosi, Paraíso de Cartago. Der Tapanti Nationalpark ist eines der grössten des Landes und umfasst die Wälder des Gebirgswasser-Einzugsgebietes um den Chirripo-Nationalpark und den Rio Orosi. Dieser Nationalpark beherbergt eine besonders grosse Vielfalt an Pflanzen und Tierarten. 45 verschiedene Säugetier-Arten werden aufgezählt, u.a. Tapire, Wildkatzen, Bergziegen und Affen-Arten. 250 exotische Vogelarten und 28 Reptilien-Spezies sind hier heimisch. Dazu kommen unzählige Amphibien und Insekten hinzu. Der Nationalpark liegt auf Höhen zwischen 1.220 – 2.560 Metern. Ein Parkangestellter weist die Freiwilligen an und teilt die Aufgaben zu. So kümmerst Du dich z.B. für die Instandhaltung der Einrichtungen des Parks, stellst  Schilder auf, betreust die Parkbesucher, hilfst im Haus bei der Essenszubereitung, läufst Wegekontrollen, gehst beim Müll einsammeln zur Hand und trennst die Abfälle. Du wohnst direkt auf dem Nationalparkgelände im Station House, zusammen mit anderen Freiwilligen. Es gibt Frühstück, Lunch und Abendessen, natürlich typisch costarikanisch.

Geeignet ist dieses Naturschutz-Projekt vor allem für junge Leute, die gerne in der freien Natur arbeiten und die sich für Pflanzen und Tiere interessieren. Bevor Du in Costa Rica ankommst, hast Du bereits Infos zum Nationalpark erhalten und auch eine Liste mit Dingen, die Du mitbringen sollst.

Was ist aber mit deinen Spanischkenntnissen? Du kannst auch als kompletter Spanischanfänger teilnehmen. Vor dem Einsatz im Nationalpark lernst Du 4 Wochen Spanisch an einer Sprachschule in Santa Barbara de Heredia. So wirst Du sprachlich optimal vorbereitet. Ausserdem lernst Du das Familienleben kennen, da Du während des Sprachkurses bei einer einheimischen Familie wohnst und dort mit am Tisch sitzt, wenn es Essen gibt. Also: erst 4 Wochen Spanischkurs und danach wechselst Du in einen der Nationalparks für weitere 4-8 Wochen Freiwilligenarbeit.

Willst Du am Ende noch durch Costa Rica reisen oder Panamá oder Nicaragua besuchen, dann schliesse dich mit anderen jungen Teilnehmern vor Ort zusammen. Auch Kombi-Aufenthalte mit Argentinien möglich.

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