Ein Auslandsaufenthalt ist bereichernd und aufregend. Egal, ob es um Work and Travel, ein Studium, Praktikum, Freiwilligenarbeit oder einen Sprachkurs geht. Neue Länder, neue Menschen und viele neue Erfahrungen warten. Aber bevor du den Koffer packst und in den Flieger steigst, gibt es einige Dinge, die unbedingt vorher zuhause erledigt werden sollten.
Versicherungen, Finanzen & offizielle Angelegenheiten
Zu den wichtigsten Aufgaben gehört die Versicherung. Krankenkasse, Haftpflicht, Hausrat: alles prüfen, und ggf. abmelden oder anpassen. Viele vergessen, dass bestimmte Policen im Ausland gar nicht mehr gelten und einfach nur unnötig Kosten verursachen. Stattdessen sollte man eine Auslandskrankenversicherung abschließen und möglichst zwei Kreditkarten beantragt haben.
Auch Bankkonten und Verträge sollten auf Auslandsnutzung vorbereitet sein. Dafür Karten freischalten, Bank informieren, Daueraufträge prüfen und automatische Abbuchungen stoppen.
Wer eine Wohnung hat, sollte sich natürlich um Miete, Strom und Internet kümmern. Zum Beispiel kündigen, untervermieten oder alles so organisieren, dass möglichst nichts offen bleibt.
Wer Fahrzeuge besitzt, sollte sich auch dahingehend vorher überlegen, was damit während dem Auslandsaufenthalt passiert.
Gerade beim Motorrad und Auto gibt es mehrere Optionen. Du kannst es unterstellen, verkaufen oder vielleicht temporär verleihen. Wenn du dich entscheidest, ein Motorrad zu verkaufen oder zu verleihen, können Motorparts Online Motorrad Ersatzteile eine günstige Möglichkeit sein, das Fahrzeug vorher nochmal in einen Top-Zustand zu bringen. Neue Besitzer oder Mieter benötigen vielleicht Verschleißteile wie Bremsen, Ketten oder Lampen.
Und auch wenn man schon im Ausland ist: Gebrauchte Motorrad Teile online können dabei helfen, kurzfristig etwas nach Hause zu bestellen, damit es dort ersetzt werden kann.
Wer sein Fahrzeug längere Zeit nicht benutzen wird, kann sich auch überlegen, es komplett abzumelden - so spart man sich die Kosten für Versicherung und Steuer. Und beim Motorrad kann es Sinn machen, derweil die Batterie abzuklemmen oder den Tank aufzufüllen, damit nichts rostet.
Neben den offiziellen To-dos geht es irgendwann ans Packen. Checkliste erstellen und wichtige Dokumente digital und physisch sichern: Reisepass, Visum, Impfungen, Versicherungsunterlagen. Wer längere Zeit im Ausland ist, sollte auch früh genug an wichtige Medikamente und persönliche Gegenstände denken, die man vor Ort vielleicht nicht so einfach bekommt.
Ein weiterer Punkt: Sprachliche Vorbereitung. Selbst wenn du den Kurs erst vor Ort machst, Grundkenntnisse der Landessprache erleichtern auf jeden Fall das Ankommen, Einkaufen und erste Kontakte. Ein Wörterbuch, Sprach-Apps oder kleine Notizzettel helfen.
Wer das erste Mal ins Ausland geht, unterschätzt oft, wie viel Zeit die Organisation dann eben doch frisst. Also lieber ein paar Wochen vorher alles vorbereiten, als in den letzten Tagen in Panik zu geraten.
Manche Farm- oder Ranchaufenthalte liegen richtig abgelegen. Also vorher schonmal die Unterkunft organisieren, Transportmöglichkeiten checken, ggf. öffentliche Verkehrsmittel recherchieren.
Wenn man sich vor Ort um eine dauerhafte Unterkunft kümmern möchte oder ohnehin nur wenige Monate dort sein wird: Am besten von Zuhause aus über Online-Plattformen wie AirBnB und Co. schon eine möblierte Unterkunft buchen.
Wenn dein Smartphone über eine eSIM-Funktion verfügt, ist das praktisch - dann kannst du mit einem eSIM-Anbieter nach der Ankunft direkt das Internet verwenden. Ansonsten informiere dich am besten von Zuhause aus, wie und wo du vor Ort eine SIM-Karte kaufen kannst oder ob du deinen deutschen Handyvertrag aufs Ausland ausweiten kannst.
Vor der Abreise lohnt es sich manchmal, schon mal Kontakte zu knüpfen. Foren, Facebook-Gruppen oder ehemalige Teilnehmer derselben Programme können oft hilfreiche Tipps geben: von Unterkunft und Sicherheit über Transport bis zu Freizeitaktivitäten.
Wer schon vorher Netzwerke aufbaut, fühlt sich nicht so allein und kann im Notfall schnell Hilfe bekommen. Auch über Plattformen wie meetup.com kann man schonmal nachsehen, welche sozialen Events es gibt.
Aber auch Heimatkontakte nicht vergessen: Absprechen, wer Schlüssel hat, wer die Post leert oder vielleicht Pflanzen gießt.
Wer diese Punkte so früh wie möglich abarbeitet, startet entspannt und organisiert ins Ausland.
Bildnachweis:Photo by Oziel Gómez
