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Als Work and Traveller Gold suchen in Australien?

Wer abends gerne vor der Klotze sitzt und sich durch den Fernsehkanal-Wald zappt, der ist in letzter Zeit sicherlich auf einen der vielen Goldsuch- und Goldrausch-Formate gestoßen. Entweder wird in Alaska gebuddelt, am Yukon gedredged, mit dem Unterwassersauger Sandbänke abgetragen oder in Australien mit Metalldetektoren auf Nugget-Jagd gegangen. Der Ruf des Goldes lebt!

Schnelles Geld verdienen und dabei noch jede Menge Spaß und Abenteuer haben. Dies zieht natürlich viele Zuschauer in den Bann und da denkt sich so mancher, warum nicht auch selbst auf Goldjagd gehen? In online Casinos wie 22Bet seinen Einsatz vom Sofa vergolden zu wollen, ist die eine Methode. Aber wenn ich schon als Work and Traveller nach Australien gehe, dann kann ich dort doch auch direkt nach Gold suchen. Halt – so einfach ist es auch wieder nicht. Zwar kannst Du mit einem Working Holiday Visum in Australien legal arbeiten gehen und dabei auch ganz gutes Geld verdienen. Z.B. bei bezahlter Rancharbeit. Wenn Du dann auf deiner Outback-Ranch tatsächlich ein kleines Nugget findest, dann darfst Du dies schon behalten.

Aber wenn Du natürlich das unwahrscheinliche Glück hast, wie 1869 in Moliagul im Bundesstaat Victoria, als der größte gefundene Goldklumpen von ca. 72 kg Gewicht gefunden wurde, dann darfst Du es natürlich nicht in den Koffer packen und mit nach Hause nehmen. Bei einem Goldpreis von ca. 55.700 Euro pro Kilo würdest Du damit heute über 4 Millionen Euro einsacken… träumen darf man ja!

Natürlich gibt es auch in Australien etliche Vorschriften und Bestimmungen. Generell musst Du wissen, dass deine Goldsuche keinen kommerziellen Zweck dient, sondern einzig und alleine deinem privaten Freizeitvergnügen. Zwar ist nicht in jedem Bundesstaat ist eine spezielle Lizenz nötig, um auf Goldsuche gehen zu dürfen. Ob eine behördliche Genehmigung notwendig ist, kannst Du auf der Website des jeweiligen Bundesstaates einsehen. Meistens kann man dann auch gleich eine Lizenz online beantragen. In Queensland ist z.B. eine „Fossicking License“ notwendig. Die kostet aber nur wenige Austral-Dollars. Damit darf man bis zu 2 Metern in die Tiefe graben und 50 cm in Flüssen schürfen. Im Northern Territory ist zwar keine Lizenz notwendig, aber die Auflagen sind max. 100g Gold, inklusive Nuggets. Wobei 100g Gold dir heute bereits die gesamte Australien-Reise finanzieren könnten. Größere Funde sind innerhalb von 28 Tagen zu melden und man darf bis max. 1m Tiefe buddeln.

Aber was nutzt dies alles, wenn in ganz Australien gilt, dass Gold nur zum privaten Zeitvertreib oder zu Bildungszwecken gesucht werden darf. Wenn Du z.B. Geologie, Bergbau oder Bodenkunde studierst. Die Weitergabe der Fundstücke an andere Hobby-Miner oder zu Ausstellungszwecken ist auch gestattet. Ein kommerzieller Verkauf ist aber verboten und wird mit hohen Strafen geahndet.

Na ja, als Vorfreude auf dein Australien-Abenteuer dienen diese Fernsehserien ja. Aber einmal in Australien gelandet, gehst Du lieber einem Job auf einer Cattle Station, Outback-Ranch oder auch einem Stadt-Job in einem Café oder Hotel nach. Damit bist Du auf der sicheren Seite, auch was die Bezahlung angeht.

Bildnachweis: Foto von Eric Sanman

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