Ob Strandurlaub, Work and Travel oder Farmstay in abgelegenen Regionen, gesundheitliche Beschwerden können jede Reise erheblich durcheinanderbringen. Vor allem Durchfall, Insektenstiche, Sonnenbrand oder kleine Verletzungen zählen zu den häufigsten Problemen unterwegs. Gut, wenn man sich im Bedarfsfall selbst helfen kann – denn bekanntlich ist nicht an jedem Ort der Welt mit einer optimalen medizinischen Versorgung zu rechnen. Eine mit Bedacht gepackte Reiseapotheke ist deshalb mindestens so wichtig wie der Pass und die Kreditkarte. Vorab die gute Nachricht: Die unverzichtbare Grundausstattung findet auch im Work-and-Travel-Rucksack locker ihren Platz.
Die Basisausstattung bekommt man zwar an jedem Wohnort, aber leider nicht als fertig geschnürtes Päckchen. Denn natürlich kommt es stets auf das Reiseziel, die Reisedauer, geplante Aktivitäten, das aktuelle Klima und natürlich den eigenen Gesundheitszustand an. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte natürlich unbedingt einen ausreichend großen Vorrat mitnehmen – denn in der Fremde wird es womöglich kompliziert, sich ein entsprechendes Rezept ausstellen zu lassen. Und manch ein Mittel ist dort schlicht und ergreifend nicht verfügbar. Insofern lohnt sich einige Wochen vor der Abreise ein Besuch beim Hausarzt – von dem man übrigens auch eine umfassende reisemedizinische Beratung für seinen Auslandsaufenthalt bekommen kann.
Eine grundlegende Frage lässt sich aber auch ohne ärztlichen Rat gut beantworten: Was gehört unbedingt in jede Reiseapotheke zwischen Spanien, Südamerika und Südostasien? Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol gehören ebenso zur unbedingten Grundausstattung wie ein digitales Fieberthermometer. Auch auf mögliche Magen-Darm-Beschwerden sollte man durch die Mitnahme von Loperamid, Elektrolytpulver zur Rehydration und ein Mittel gegen Übelkeit vorbereitet sein - denn Durchfall ist auf Reisen das mit Abstand häufigste Gesundheitsproblem.
Nicht weniger wichtig ist die Wundversorgung, die nicht nur klassische Pflaster beinhaltet. Viele erfahrene Reisende setzen auf kolloidales Silber als praktische Ergänzung: Silberpartikel verfügen über ein breites antimikrobielles Wirkspektrum gegen Bakterien, Pilze und Viren und eignen sich zur äußerlichen Anwendung bei kleinen Wunden, Insektenstichen oder Hautirritationen. Gerade bei der Rancharbeit in Australien oder beim Farmstay in Canada oder den USA kommt es häufiger zu kleinen Verletzungen. Hinzu kommen
Weitere, optionale Ergänzungen findet man im Onlineshop von Meditech Europe. Je nach individuellem Bedarf sollte man auch an Augentropfen, ein Antihistaminikum und ein Kühlgel gegen Insektenstiche oder Sonnenbrand denken.
Doch die beste Reiseapotheke nützt wenig, wenn sie im falschen Koffer steckt oder die Medikamente durch falsche Lagerung unbrauchbar geworden sind. Allen voran: Wichtige Medikamente wie die persönliche Dauermedikation gehören bei Flugreisen immer ins Handgepäck, schließlich können Koffer verloren gehen oder kommen verspätet an. Insbesondere verschreibungspflichtige Medikamente bleiben am besten in der Originalverpackung, um Missverständnisse bei Einreisekontrollen von vornherein auszuschließen.
Abhängig von Reiseziel und Medikament bietet sich sogar ein ärztliches Attest an, denn einige Länder verstehen bei der Einfuhr bestimmter Wirkstoffe keinen Spaß. Dies empfehlen wir allen Work & Travelern in Australien. Wer sich eingehender über diese Themen informieren möchte, bekommt unter anderem in der reisemedizinischen Ambulanz der Charité hilfreiche Antworten.
Und das nicht nur, um im Ernstfall den Notruf wählen zu können: Erste-Hilfe-Apps, Medikamenten-Erinnerungen oder Übersetzungs-Apps für den Arztbesuch vor Ort benötigen keinen zusätzlichen Stauraum im Gepäck.
Unter dem Strich gilt: Wer sich rechtzeitig Gedanken macht und die Reiseapotheke auf das jeweilige Ziel abstimmt, kann den meisten gesundheitlichen Risiken unterwegs gelassen entgegenblicken – und die Reise und den Auslandsaufenthalt ganz unbeschwert genießen.
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