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Nordspanien entdecken - beim Wandern im Auslandsjahr

Der Aufenthalt in einem anderen Land ist immer eine spannende Erfahrung. Unabhängig davon, ob es um ein Studium, Karrierepläne oder einfach um eine konstruktive Auszeit geht, findet jeder sein spezielles Auslands-Abenteuer. Wandern im Auslandsjahr ist die perfekte Gelegenheit, spannende Gegenden wie den Norden Spaniens aus einer völlig anderen Perspektive zu entdecken.

Unterwegs auf dem berühmtesten Wanderweg der Welt

Spanien zählt zu den beliebtesten Ländern, die für einen inspirierenden Auslandsaufenthalt in Betracht kommen. Vor allem der Nordwesten des Landes ist für seine 1.700 Kilometer Küste, Gebirge und einsame Landschaften bekannt. Abseits vom Massentourismus lernst du die Traditionen und Lebensgewohnheiten der Einheimischen am besten kennen. Einer der berühmtesten Wanderwege der Welt ist der Jakobsweg, der in die spanische Stadt Santiago de Compostela führt. Von Deutschland aus nimmt die gesamte Wegstrecke durchaus mehrere Wochen in Anspruch. Trotzdem sind zu jeder Jahreszeit Tausende begeisterter Wander*innen auf dieser Route anzutreffen. Um das einmalige Erlebnis einer Fernwanderung zu genießen, muss man nicht die ganze Strecke laufen. Ein wunderschöner Streckenabschnitt genügt. Besonders abwechslungsreich ist die Strecke von Sarria nach Santiago, die auch als der französische Weg bezeichnet wird. Dieser Streckenabschnitt beginnt in der Stadt Sarria in Galizien. Sarria ist rund 100 Kilometer von Santiago entfernt. Die relativ kurze Entfernung ist als Einstiegswanderung auch für unerfahrene Wander*innen geeignet. Zudem entsprechen die 100 Kilometer exakt der Mindestlänge des Jakobswegs, die gelaufen werden müssen, um bei der Ankunft in Santiago die traditionelle “Compostela” Urkunde zu erhalten.

Lege die spirituelle Route mit dem Fahrrad zurück

Eine weitere Option, diese spirituelle Route zurückzulegen, besteht darin, den Jakobsweg mit dem Fahrrad zu befahren. Fahrradfahren ist deutlich schneller und meist auch bequemer als ein langer Fußmarsch. Die Strecke in Richtung Santiago de Compostela führt entlang kleiner, von Steinmauern umgebener Wege. Mit dem Mountainbike fährst du durch schattige Wälder und durch malerische Dörfer. Die grüne Landschaft ist typisch für Galizien. Die Region im Nordwesten Spaniens grenzt an den Atlantik. In römischer Zeit galten die Felsklippen am Kap Finisterre an der galizischen Küste sogar als das Ende der damals bekannten Welt. Kräftiges Treten in die Pedalen bringt dich deinem Reiseziel Santiago rasch näher. Vom Fahrrad aus erlebst du die Natur mit ihren verschiedenen Facetten, die du beim Autofahren so nie wahrnehmen würdest.

Erkunde die historische Altstadt von Santiago de Compostela

Santiago de Compostela ist die Provinzhauptstadt der Region Galizien. Die idyllische Metropole ist zudem der Endpunkt des Jakobswegs und hat als Begräbnisort des Apostels Jakobus weltweite Berühmtheit erlangt. Die inspirierende Wanderreise auf dem Jakobsweg endet an der imposanten Kathedrale in der Altstadt von Santiago. Das Erreichen des Ziels darf gebührend gefeiert werden und dazu gehört nicht nur das „Pilger-Zertifikat“, das als Auszeichnung für das Wandern auf dem Jakobsweg überreicht wird. Die Hauptstadt Galiziens ist auch für ihr pulsierendes Nachtleben bekannt. Das historische Stadtzentrum mit den vielen Sehenswürdigkeiten zählt seit Langem zum UNESCO-Weltkulturerbe. In den schmalen Gassen haben sich Tapas-Bars, urige Kneipen und Lokale angesiedelt. Die besondere Spezialität ist die Jakobsmuschel, die zu einem Glas lokalem Weißwein am besten mundet.

 

Bildnachweis: Pixabay

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