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Also kurz, die beste Zeit meines Lebens

Ranchstay in Alberta, Canada, Mai 2024

Hallo Interswop-Team,

die Einreise nach Kanada hat wunderbar funktioniert. Ich hatte etwas wenig Zeit mit der Umsteigezeit. Aber dadurch, dass ich die ArriveCan App benutzt hatte, hatte ich keine Zeitprobleme mit der Anreise an sich. Durch das Online-Meeting kurz vorher, wusste ich auch zu 100% was ich sagen durfte beim Einreisebeamten und was nicht. Ich hatte leider einen sehr unhöflichen.

Das Abholen hat auch wunderbar funktioniert. Sobald ich in Edmonton war, habe ich Amy geschrieben und sie hatte mir ein Foto von sich geschickt und ich ihr von mir. Die Begrüßung war sehr herzlich und die Fahrt zurück war auch angenehm. Natürlich muss man erstmal zueinander finden. Aber alles im normalen Rahmen.

Bei der Farm angekommen, hatten dann die Ranchstaynees einen eigenen Trailer zum Wohnen. Da ich die erste war, lebte ich da erstmal allein, aber nur 2 Tage. Der Transporter war super. Es gab eine Waschmaschine und einen Trockner. Sowie ein voll funktionierendes Bad mit allem was man braucht. Auch eine Küche gab es, die ich jetzt aber nicht wirklich benutzt habe. Dafür bin ich immer ins Haupthaus gegangen.

Die Zeit auf der Farm habe ich sehr genossen. Jeder Tag war etwas Besonderes und ich habe mich da sehr wohl gefühlt. Amy ist ein toller Mensch und die Familie nimmt einen herzlich auf. Die zweite Ranchstaynee ist dann Sonntagabend gekommen und mit dieser habe ich mich sehr gut verstanden. Unsere Aufgaben waren sehr vielfältig.

Wir hatten ein paar Aufgaben jeden Tag zu erledigen und dann wurde individuell pro Tag geplant.
Die festen Aufgaben waren, die Pferde am Morgen zu füttern und einem bestimmten Pferd die Medizin zu geben. Auch die Hühner mussten gefüttert werden. Dann ging es ins Haus frühstücken. Danach haben wir etwas Arbeit draußen erledigt, wie zum Beispiel Rasen mähen oder Sättel reinigen. Auch das Bewegen der Pferde war unsere Aufgabe. Für mich persönlich ein volles Vergnügen und es hat sich nicht wie Arbeit angefühlt.

Es gab aber auch Tage, da sind wir früh morgens weggefahren und haben Besorgungen gemacht. Oder sind Dinge anschauen gegangen. Z. B waren wir im größten Westernladen in Kanada. Das war dann ein Ganztagesausflug, weil man 4h dahinfahren muss. Wir durften aber auch Rodeos besuchen, was ich persönlich besonders interessant fand. Oder mit dem Auto wegfahren. Wir sind für ein Wochenende nach Banff und Jasper gefahren, also nur die Ranchstaynees (die andere und ich). Haben auch andere Farmen besuchen dürfen, um da zum Beispiel die Kälber zu brandmarken und zu impfen.

Also alles sehr vielfältig und Amy hat immer geschaut, dass wir im Gleichgewicht zwischen Arbeit und Vergnügen sind. Es konnte schon mal sein, dass wir 2-3 Tage gar nicht geritten sind, dafür die nächsten Tage dann aber 2-3 mal am Tag reiten durften.
Auch hat sie mit uns einen Sonnenuntergang fotografiert, wo wir reiten und man unsere Silhouetten dann sieht.

Verpflegung war auch super. Am Anfang muss man sich natürlich umstellen, aber es war immer was da. Beim Einkaufen konnte man sich im Rahmen der Normalität etwas wünschen oder sie hat etwas mitgebracht, wenn sie wusste, man mag es besonders gern.

Also kurz, die beste Zeit meines Lebens und es gäbe noch sooo viel mehr zu sagen.

Mit freundlichen Grüßen

Lisa-Marie (21) aus Deutschland

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